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Jugendübernachtung – Wenn der Verein schon das zweite Zuhause ist …

  • Autorenbild: Anja Schindler
    Anja Schindler
  • 28. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Als ob unsere Jugend nicht ohnehin schon gefühlt im Verein wohnt: Training, Wettkämpfe, Arbeitseinsätze … da fehlt eigentlich nur noch die eigene Meldeadresse. Nachdem die Jugendübernachtung im letzten Jahr so gut ankam, war schnell klar: Das schreit nach einer Wiederholung!

 

Dank der fleißigen Unterstützung unserer Helfer-Mamas Steffi, Tanja und Nicole wartete auf Jugend, Betreuer und natürlich unsere „Junge Wilden“ eine reich gedeckte Tafel. Zur Auswahl standen leckere Pizza und Wraps – und hungrig musste definitiv niemand bleiben.

 

Passend zu unserer Teilnahme an der Aktion „Alkoholfrei – Unser Verein macht mit!“ gab es natürlich auch eine bunte Auswahl an selbstgemixten Fruchtcocktails. Die kamen nicht nur bei den Jugendlichen richtig gut an, sondern auch bei den Erwachsenen. Man könnte fast sagen: Die Cocktails waren so beliebt, dass man kurz überlegen musste, ob überhaupt noch jemand Lust auf Wasser hatte.

 

Gemeinsam wurde gegessen, gelacht und geplaudert. Es war einfach schön, mal ohne Zeitdruck zusammenzusitzen und den Vereinsalltag ausnahmsweise nicht mit Besen, Werkzeug oder Schießjacke zu verbringen.

 

Irgendwann verabschiedeten sich unsere Bambinis gemeinsam mit ihren Eltern ins heimische Bettchen. Für die Schüler- und Jugendklasse begann jetzt allerdings erst der gemütliche Teil des Abends.

 

Nachdem das Geschirr gespült und alles aufgeräumt war – ja, tatsächlich freiwillig – startete das Abendprogramm. Es wurde Musik gehört, Karten gespielt und der mehr oder weniger erfolgreiche Versuch unternommen, eine Pokerrunde auf die Beine zu stellen. Während die ersten irgendwann den Kampf gegen die Müdigkeit verloren und tief in ihren Schlafsäcken verschwanden, war für die Nachteulen noch lange nicht Schluss.

 

Damit die ersten Schläfer nicht unfreiwillig an der nächsten Gesprächsrunde teilnehmen mussten, zog der harte Kern kurzerhand in den Nebenraum um. Dort wurde weiter gequatscht, Musik gehört, mitgesungen und natürlich noch eine Runde Karten gespielt. Wer behauptet, Jugendliche hätten nachts nichts zu erzählen, war definitiv noch nie bei einer Vereinsübernachtung dabei.

 

Für unsere Jugendleiterin Anja und ihre beiden treuen Nachtwächter Jennifer und Alex begann damit die Nachtschicht. Ob tatsächlich Wache gehalten wurde oder doch eher ausdauernd gequatscht, Karten gespielt und Musik gehört wurde, bleibt unser kleines Geheimnis. Fest steht: Irgendjemand musste schließlich aufpassen, dass im Vereinsheim alles seine Ordnung hat.

 

Am nächsten Morgen kroch einer nach dem anderen mehr oder weniger ausgeschlafen aus dem Schlafsack. Zum Glück hatte Mama Kristin bereits frische Brötchen vor die Tür gestellt. Während Anja für sich und ihre beiden „Nachtwächter“ Jennifer und Alex erst einmal den Kaffee anwarf, bog auch schon Mama Daniela um die Ecke und zauberte für alle ein leckeres Rührei.

 

So lässt es sich wunderbar entspannt in den Sonntag starten … na ja, zumindest bis einem einfällt, dass da ja noch das Aufräumen wartet. Aber auch das war überraschend schnell erledigt. Gemeinsam anpacken gehört bei uns eben genauso dazu wie gemeinsam Spaß haben.

 

Nach und nach machten sich unsere „Junge Wilden“ wieder auf den Heimweg – vielleicht etwas müde, aber mit jeder Menge schöner Erinnerungen im Gepäck.

 

Zum Schluss möchten wir uns noch herzlich bei allen bedanken, die diese Jugendübernachtung möglich gemacht haben.

 

Ein großes Dankeschön gilt unserer Vorstandschaft, die uns das Vereinsheim für dieses besondere Wochenende zur Verfügung gestellt hat.

 

Ebenso möchten wir uns bei unseren Vereinsmitgliedern bedanken, die am Sonntagvormittag Verständnis dafür hatten, dass die Luftdruckhalle noch fest in der Hand unserer „Junge Wilden“ war. Danke für eure Rücksicht – wir hoffen, ihr seht es uns nach. Schließlich braucht die nächste Generation des Vereins hin und wieder ein kleines Abenteuer. 

 

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass unser Vereinsleben weit mehr ist als Training und Wettkämpfe. Es sind genau solche gemeinsamen Momente, die unsere Jugend zusammenschweißen und den Verein zu etwas Besonderem machen. Und eins ist sicher: Nach der Übernachtung ist vor der nächsten Übernachtung!


 
 
 

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