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Doppel-Gold für Vater und Sohn – SGi Östringen BDS Gruppe bei der Deutschen Meisterschaft 2025

  • Autorenbild: Steffen Essert
    Steffen Essert
  • 8. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Was für ein Wochenende voller Emotionen, Spannung und unvergesslicher Momente! Die SGi Östringen BDS Gruppe kehrte von der Deutschen Meisterschaft 2025 mit herausragenden Erfolgen und vielen besonderen Eindrücken zurück.

 

Im Mittelpunkt stand ein ganz besonderer Triumph von Vater und Sohn – Thomas und Lukas Langnau.

 

Ein historischer Moment – Sport, schrieb einmal mehr eine seiner schönsten Geschichten – und diese gehörte definitiv dazu.

 

Doppel-Erfolg, der unter die Haut ging.

 

Für Lukas war es ein ganz besonderer Wettkampf:

Es war sein erstes Jahr in der Schützenklasse – und damit direkt ein Start in einem deutlich stärkeren und größeren Teilnehmerfeld. Doch davon ließ sich Lukas nicht beeindrucken.

 

Von Beginn an zeigte er eine außergewöhnliche Konstanz:

Die Durchgangszeiten der Serien 1 bis 5 lagen alle zwischen 4,57 und 4,89 Sekunden – eine beeindruckende Leistung und ein klares Zeichen für Kontrolle und Präzision.

 

Dann kam der entscheidende Moment im letzten Durchgang:

Eine Repetierstörung brachte den Rhythmus durcheinander. Die Zeit lag plötzlich über 5 Sekunden – deutlich über den vorherigen Serien. Für einen kurzen Moment schien der sicher geglaubte Sieg zu wackeln. Die Spannung war bis zur letzten Wertung spürbar.

 

Doch am Ende reichte es – denkbar knapp:

Mit einem Vorsprung von nur 7 Hundertstelsekunden sicherte sich Lukas in der Disziplin 25 m Fallscheibe Unterhebelrep. KK opt. Vis. den Titel des Deutschen Meisters.

 

„Ich wusste, dass das Leistungsniveau in der Schützenklasse deutlich höher ist. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich direkt ganz vorne landen konnte. Das war ein unglaubliches Gefühl.“

 

Ein dramatischer Wettkampf und ein Einstand, wie er kaum eindrucksvoller hätte sein können.

 

Thomas – Wenn Erfahrung den Unterschied macht:

 

Auch Thomas  zeigte, was Erfahrung, Ruhe und mentale Stärke im entscheidenden Moment bewirken können.

 

Fünf lange Jahre hatte er auf diesen Moment gewartet – seit fünf Jahren kein Deutscher Meistertitel mehr. Der Wille, wieder ganz vorne zu stehen, war deutlich spürbar.

 

Doch der Wettkampf begann alles andere als optimal:

Bereits nach den ersten beiden Serien standen drei Siebener auf dem Konto. Ein Rückschlag, der viele aus dem Konzept gebracht hätte.

 

Doch für Thomas war klar:


„Das kann es nicht gewesen sein – aufgeben kannst du bei der Post.“

 

Was dann folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd:

Mit voller Konzentration kämpfte er sich zurück – zwanzig Zehner mussten her, und genau diese Entschlossenheit zeigte er in den folgenden Serien.

 

Am Ende standen 241 Ringe in der Disziplin 25 m Speed Unterhebelrepetierer KK optische Visierung – und damit der verdiente Titel des Deutschen Meisters.

 

Mit einem Vorsprung von 3 Ringen auf Platz 2 setzte er sich durch und krönte seine Leistung.

 

Auch in der Disziplin mit offener Visierung zeigte er sein Können und erreichte mit 225 Ringen einen starken 3. Platz.

 

„Natürlich ist jeder Titel etwas Besonderes – aber gemeinsam mit meinem Sohn auf dem Treppchen zu stehen, war einfach etwas ganz Besonderes.“

 

Ein Moment, der für den Verein und die Familie gleichermaßen in Erinnerung bleiben wird.

 

Zweite DM, wertvolle Erfahrung – Steffen Essert im starken Starterfeld

 

Für Steffen Essert war die Deutsche Meisterschaft 2025 ein weiterer wichtiger Schritt in seiner sportlichen Laufbahn.

 

Es war bereits die zweite Deutsche Meisterschaft, für die er sich qualifiziert hatte – ein schöner Beleg für seine Entwicklung in den letzten Jahren.

 

Besonders war für ihn auch der Start selbst:

Er trat mit seiner Lieblingsflinte und in seiner Lieblingsdisziplin, der Fallscheibe Selbstladeflinte offene Visierung, an.

 

Die Durchgangszeiten lagen konstant zwischen 4 und 5 Sekunden – eine sehr gute Leistung in einem sehr leistungsstarken Teilnehmerfeld.

 

Trotzdem machte sich die besondere Wettkampfsituation bemerkbar – jeder Durchgang zählte, jedes Sekündchen hatte Auswirkungen. Am Ende stand mit 18,48 Sekunden ein 54. Platz.

 

„Das Leistungsniveau war extrem hoch, und genau das macht den Reiz aus. Ich konnte viel mitnehmen – und vor allem hat es richtig Spaß gemacht.“

 

Für ihn überwog ganz klar das Positive: wichtige Wettkampferfahrung, neue Eindrücke und die Motivation, weiter an sich zu arbeiten.

 

Ein Auftritt, der zeigte, dass er auf einem guten Weg ist.

 

Mehr als nur Medaillen – gelebter Teamgeist

 

Die Deutsche Meisterschaft 2025 war für die SGi Östringen BDS Gruppe weit mehr als nur ein Wettkampf.

 

Zwei Deutsche Meistertitel, ein Podestplatz und viele wertvolle Erfahrungen zeigten, was mit Engagement, Training und Zusammenhalt möglich ist.

 

Der Erfolg von Vater und Sohn stehen dabei sinnbildlich für das, was den Verein ausmacht:

Gemeinschaft, generationsübergreifender Sport und echte Begeisterung.

 

Ausblick

 

Mit diesen Erfolgen im Rücken blickt die SGi Östringen motiviert nach vorne.

 

Die Richtung stimmt – und die nächsten Wettkämpfe können kommen.

 

SGi Östringen – stark im Wettkampf, stark im Team!

 

Thomas Langnau

 
 
 

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